Vorsicht vor Spoofing! Wenn Anrufe und Nachrichten täuschend echt wirken
Ein Anruf von der Bank mit der richtigen Telefonnummer im Display? Eine E-Mail, die auf den ersten Blick echt aussieht? Genau diese Masche nutzen Betrüger beim sogenannten Spoofing.
Beim Spoofing werden Telefonnummern, E-Mail-Adressen oder andere Absenderinformationen manipuliert, um eine vertrauenswürdige Identität vorzutäuschen. Ziel ist es, Menschen zur Herausgabe persönlicher Daten zu bewegen oder sie zu einer bestimmten Handlung zu verleiten, beispielsweise einer Überweisung oder der Freigabe einer Transaktion.
Besonders häufig geben sich Täter als Bankmitarbeitende aus und behaupten, auf dem Konto seien verdächtige Aktivitäten festgestellt worden. Unter dem Vorwand, Ihr Geld schützen zu wollen, versuchen sie anschließend, sensible Informationen zu erfragen oder eine Überweisung zu veranlassen.
So erkennen Sie einen Spoofing-Versuch:
- Es wird ein angeblicher Notfall oder dringender Handlungsbedarf vorgetäuscht.
- Sie werden aufgefordert, vertrauliche Daten preiszugeben.
- Es soll schnell gehandelt werden, ohne Zeit für Rückfragen oder Überlegungen.
- Die angezeigte Telefonnummer wirkt vertrauenswürdig, das Gespräch erscheint jedoch ungewöhnlich oder drängend.
So schützen Sie sich:
- Seien Sie misstrauisch, wenn Sie unerwartet kontaktiert werden.
- Geben Sie niemals PIN, TAN, Passwörter oder andere sensible Daten weiter.
- Beenden Sie verdächtige Gespräche und rufen Sie über die Ihnen bekannte offizielle Rufnummer zurück.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und prüfen Sie die Situation in Ruhe.
Wichtig:
Die VR Bank HSH wird Sie niemals telefonisch oder per E-Mail auffordern, vertrauliche Zugangsdaten preiszugeben oder Geld auf ein „Sicherheitskonto“ zu überweisen. Wenn Sie unsicher sind oder einen verdächtigen Kontakt hatten, nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit uns auf. So lassen sich mögliche Risiken frühzeitig erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen einleiten.